AI-powered Maritime Situational Awareness
PORTSIGHT führt Kameras, Radar, Funkpeilung, Schiffs- und Luftdaten zusammen und bewertet sie, das Ergebnis erreicht die Meldekette. Der Betreiber erkennt und meldet, die Abwehr liegt heute bei der Polizei.
Die Übung zeigt Bremerhaven, Schiffs- und Luftlage aus Aufzeichnungen. Drohne, Boot, Unterwasser-Kontakt und alle Sensor-Messungen sind simuliert und so beschriftet.
Seit der Sprengdrohne am Flughafen Leipzig/Halle im August 2026 ist die Aufgabe der Hafenbetreiber klar beschrieben. Sie erkennen, dokumentieren und melden, die Abwehr liegt heute bei der Polizei.
PORTSIGHT macht aus dem ersten Funksignal in 15 Sekunden ein Bild, das Leitstand, Sicherheitsbeauftragter und Polizei gleichzeitig sehen, jeder in seinem Ausschnitt.
Ein Bild statt drei Telefonate.
Funkpeilung hört die Fernsteuerung, bevor jemand die Drohne sieht. Kamera und Radar bestätigen, Höhe und Kurs kommen dazu, das Ziel wird vorausberechnet.
Ein Boot fällt auf, wenn es ohne Meldung dort fährt, wo der Verkehr sich meldet, oder sich anders verhält als alle anderen. Dieselbe Spur, dieselbe Meldung.
Tauchersonare melden Kontakte im Becken. PORTSIGHT sagt ehrlich, was es noch nicht weiß, und legt sich fest, sobald die Daten reichen.
Vorhandene Sensoren werden angeschlossen, nicht ersetzt. Neue kommen dazu, ohne dass ein zweites System daneben entsteht.
Kameras, Radar, Funksensoren, Sonar, Schiffsdaten, Luftfahrt, Flugfreigaben, Zugang, Ladung, Wetter.
Alles läuft an einem Ort zusammen, souverän betrieben, im Rechenzentrum des Hafens oder in einer Cloud in Deutschland.
Erkennen, Identifizieren, Verfolgen, Vorausberechnen, Bewerten, Alarmieren, Nachweis. Die Bewertung beantwortet fünf Fragen: Was ist es, was tut es, was trägt es, was hilft dagegen, wo ist es am ungefährlichsten.
Leitstand, Sicherheitsbeauftragter, Polizei, Wasserschutzpolizei, Bundespolizei sehen dasselbe Bild in ihrem Ausschnitt und quittieren in der Kette.
Jede erkannte Drohne bekommt eine Akte. Messungen, Bildausschnitte, Ereignisse, manipulationssicher verkettet, jede nachträgliche Änderung fällt auf. Das Lagepaket geht an die Polizei, bevor sie eintrifft.
Der Übungsmodus fährt dieselbe Kette mit simulierten Objekten, ohne echte Drohne. Jede Erkennung, Bewertung und Freigabe steht im Nachweis, für die Polizei, die Versicherung und die Auswertung der nächsten Übung.
Die Kette ist nach vorn offen. Auch künftige Wirksysteme lassen sich als Empfänger anbinden und melden Einsatz und eigene Sensorik ins Lagebild zurück, der ganze Vorfall steht auf einer Nachweiskette, von der ersten Peilung bis zur Wirkung.
PORTSIGHT läuft auf der nyxory-Plattform, auf der Agenten sicher in Produktion laufen, souverän betrieben, mit Nachweis. Was in Bremerhaven Kameras, Radar und Sonar sind, sind am Flughafen oder am Umspannwerk andere Sensoren. Die Kette und der Nachweis bleiben gleich.
Acht bis zehn Wochen. Wir schließen die vorhandenen Sensoren an, bauen Rollen und Meldekette mit den Beteiligten auf, die Behörden-Schnittstelle gehört von Anfang an dazu, und fahren eine Übung mit Uhr. Am Ende steht ein gemessener Wert für die Reaktionszeit und ein Lagebild, das der Hafen behält.